Die Kampagne „Wir beleben unser Land“ haben wir Ihnen bereits in unserer Presseschau zur „Woche Steiermark“ kurz vorgestellt. Nun ist unser Gewerbe – bzw. auch wir als Betrieb – auch in der ersten Broschüre zur Aktion vertreten, die sich besonders auf Restauration und Denkmalpflege konzentriert. So erklären wir in dieser Ausgabe zum Beispiel, wie wir eine Fußbodenheizung ins Franziskanerkloster gebracht haben und warum wir mittlerweile sehr häufig Gebäudesockel sanieren.
Textauszug:
„Manches Mal geht es beim Restaurieren auch darum, zu sehen, was andere nicht sehen. Dass im Boden etwa ein wertvoller Mosaikterrazzo eingelegt ist, der erhalten gehört. […] Es kommen dabei die alten Handwerkstechniken zum Zug, Oberflächen werden mit dem „Billhammer“ oder dem „Zahneisen“ bearbeitet, es gilt, das Original nachzuahmen, wobei historische Bearbeitungsspuren sehr wohl erhalten bleiben sollen. Da Steinelemente etwa bei Säulen auch statische Funktion haben, ist besonders darauf zu achten, dass das Material nicht schadhaft ist. Gerade bei Portalen können die Steinmetzarbeiten aufwendig werden, wenn es darum geht, komplette Stufenanlagen abzutragen, den Untergrund neu herzustellen und wieder in den Originalzustand zu versetzen, erklärt Kaindlbauer, dessen Vater 1963 das Familienunternehmen gegründet und sich schon früh auf die Restaurierung historischer Bauten konzentriert hat. Mittlerweile kommen immer mehr Aufträge von Privatpersonen, die sich um ihre historische Bausubstanz ihrer Gebäude sorgen.“

